Zweitkasse über VPN: Erstsynchronisation mit 25000 Artikeln bricht bei TSE-Initialisierung ab
Zweitkasse über VPN: Erstsynchronisation mit 25000 Artikeln bricht bei TSE-Initialisierung ab
Ich betreue die Kassen von drei Filialen mit zentraler Artikelverwaltung auf einem Server in der Hauptfiliale, Anbindung über WireGuard-VPN. Bei der Einrichtung einer zweiten Kasse in einer Nebenfiliale bricht die Erstsynchronisation des Artikelstamms mit über 25000 Artikeln regelmäßig ab, sobald die TSE-Initialisierung parallel läuft. Lokal liegt die Datenbank auf einer SSD, die Leitung liefert stabil 50 MBit. Mich interessiert, ob es sinnvoller ist, die Grundinstallation inklusive TSE-Bindung zuerst offline vorzunehmen und erst danach die VPN-Replikation zu aktivieren, oder ob man die Synchronisationspakete und das Transaktionslog der TSE strikt trennen sollte. Welche Reihenfolge und welche Puffergrößen haben sich bei euch im Mehrplatzbetrieb über VPN bewährt?
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clairetaylor
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Re: Zweitkasse über VPN: Erstsynchronisation mit 25000 Artikeln bricht bei TSE-Initialisierung ab
Ursache ist meist eine Überlastung durch parallele Prozesse: Die Erstsynchronisation mit 25000 Datensätzen erzeugt viele kleine Schreibvorgänge und Netzwerkbestätigungen, während die TSE-Initialisierung auf zeitnahe Signierung und stabile Antwortzeiten angewiesen ist. Über VPN kommen Latenz und Paketwiederholungen hinzu, sodass Timeouts den Abbruch auslösen. Bewährt hat sich folgende Reihenfolge: Zuerst die Kasse lokal vollständig installieren, Betriebssystem, Treiber und TSE-Bindung einrichten und den Selbsttest ohne Netzwerk durchführen. Erst danach die VPN-Replikation aktivieren. Die Synchronisation in kleinere Pakete staffeln, etwa 1000 bis 2000 Artikel je Durchgang, und Puffer für Wiederanlauf einplanen. Transaktionslog und Stammdaten strikt getrennt übertragen, keine parallelen Jobs. Prüfschritte sind VPN-Latenz und MTU-Größe, Ereignisprotokoll der Kasse, TSE-Status und freier Speicher. Bei TSE- und Aufzeichnungspflichten bitte den Steuerberater einbinden.