Eine Computerkasse ist kein Spezialgerät, sondern ein normaler Windows-PC mit Kassensoftware, Bondrucker und Schublade. QuickKasse ist genau diese Software.
Eine klassische Registrierkasse ist ein geschlossenes Gerät: Tastenfeld, kleines Display, fester Funktionsumfang. Was der Hersteller nicht vorgesehen hat, geht nicht. Eine Computerkasse dreht das um. Sie besteht aus Standard-Hardware - einem Windows-PC oder Notebook - und der Kassensoftware, die darauf läuft.
Der praktische Unterschied zeigt sich im Alltag. Auf einem PC haben Sie einen großen Bildschirm, eine richtige Tastatur und genug Platz für Artikellisten, Kundendaten und Auswertungen. Sie können Belege ablegen, Daten exportieren und den Rechner auch für Warenwirtschaft oder Buchhaltung nutzen. Bei einer geschlossenen Registrierkasse endet das alles am Geräterand.
Der zweite Unterschied ist die Ersatzteilfrage. Geht eine Kassenhardware kaputt, brauchen Sie ein Gerät desselben Herstellers. Fällt ein Kassen-PC aus, stellen Sie einen anderen Windows-Rechner hin, installieren die Software neu und spielen die Datensicherung ein.
Der Rechner, der schon im Büro steht, reicht meist aus. Das spart die Anschaffung eines Kassenterminals.
Artikelsuche, Kundendaten und Tagesabschluss auf einem Monitor statt auf einem Zwei-Zeilen-Display.
Warenwirtschaft, Etikettendruck und Auswertungen laufen auf demselben Rechner mit.
Fällt der PC aus, übernimmt jeder andere Windows-Rechner mit Datensicherung.
Kein Abo, keine Cloud-Pflicht, kein Anbieterwechsel bei Hardwaredefekt.
Kassieren funktioniert auch dann, wenn das Internet gerade ausfällt.
Der Rechner muss nichts Besonderes können. Windows 10 oder Windows 11, 4 GB Arbeitsspeicher und eine SSD reichen für den normalen Ladenbetrieb aus. Viele Kunden nutzen einen vorhandenen Büro-PC oder ein gebrauchtes Gerät weiter.
Dazu kommt Kassenperipherie: ein Bon-Thermodrucker, ein Barcodescanner und eine Kassenschublade, die über den Drucker geschaltet wird. Ein Touchscreen ist möglich, aber kein Muss - QuickKasse lässt sich genauso mit Maus und Tastatur bedienen. Wer bargeldlos kassiert, bindet ein Kartenterminal daneben ein.
Elektronische Kassensysteme in Deutschland müssen über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen. QuickKasse bindet zertifizierte TSE-Module an und erstellt den DSFinV-K-Export für die Kassennachschau. Welche TSE-Variante zu Ihrem Aufbau passt, klären wir vor dem Kauf.
Ja. Entscheidend ist nicht die Bauform, sondern dass das Kassensystem die Anforderungen der Kassensicherungsverordnung erfüllt - insbesondere die Anbindung einer zertifizierten TSE und den DSFinV-K-Export. Beides unterstützt QuickKasse.
Ein handelsüblicher Rechner mit Windows 10 oder Windows 11 genügt. Empfohlen sind 4 GB Arbeitsspeicher und eine SSD. Vor dem Kauf prüfen wir auf Wunsch, ob Ihr vorhandener Rechner und die angeschlossene Kassenhardware geeignet sind.
Die Software QuickKasse kostet ab 259 Euro netto als Einmalkauf. Dazu kommen Bondrucker, Scanner, Schublade und die TSE. Die aktuellen Hardwarepreise stehen im Shop; ein Gesamtpaket rechnen wir auf Anfrage aus.
Nein. QuickKasse läuft mit Maus und Tastatur genauso wie an einem Touchscreen. Welche Bedienung schneller ist, hängt vom Sortiment ab: Bei vielen Artikeln mit Barcode ist der Scanner ohnehin das wichtigste Eingabegerät.
In der Regel ja, wenn sich die Artikel als Liste exportieren lassen - etwa als CSV- oder Excel-Datei. Den Import richten wir gemeinsam ein.
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